DSA Philosophie

Unsere Idee: Schule und Wirtschaft

 

Seit 1997 arbeiten wir sehr eng mit Schulleitungen, Lehrern, Schüler- und Elternvertretern zusammen und stellen uns daher fortlaufend der Frage: Wie können wir die wirtschaftlichen Interessen von Unternehmen und den pädagogischen Bildungsauftrag von Schulen miteinander verknüpfen? Geht das überhaupt? Und wenn ja: Ist es gesetzlich erlaubt und moralisch vertretbar?

 

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In den letzten 17 Jahren unserer Arbeit hat sich an den Schulen einiges verändert. Die Aufgaben von Schulen und Lehrern haben sich gewandelt und sind komplexer geworden. Neben der originären Wissensvermittlung steht zunehmend auch die Erziehung der Schüler im Fokus; insbesondere dort, wo Elternhäuser dieses nicht mehr leisten. Schulleitungen müssen aufgrund der Ganztagsschulen neuerdings auch die Verpflegungskonzepte der Schülerschaft erweitern, für den Bau von Kantinen sorgen und im Rahmen der Einführung der eigenverantwortlichen Verwaltung Entscheidungen treffen, die früher zentral durch den Bildungsträger getroffen worden sind.

Aber auch die Anforderungen an die Schüler sind gestiegen: Die Anzahl der Schuljahre wurde in den meisten Bundesländern verringert; die Schulzeit pro Tag jedoch verlängert. Dies sorgt dafür, dass frühere Freizeitaktivitäten wie Sport am Nachmittag oder Treffen mit Freunden nun auch in das Schulumfeld verlegt werden. Die Schüler sind täglich also länger in der Schule. Und diese Entwicklungen werden eingerahmt von knapper gewordenen öffentlichen Mitteln sowie einem demografischen Wandel, der dafür sorgt, dass die absolute Anzahl der Schüler abnimmt. Dadurch stehen Schulen zunehmend in einer Konkurrenzsituation zueinander und müssen um die eigene Existenzgrundlage fürchten. Eine anspruchsvolle Zeit also für Schulen, Lehrer und Schüler!

Die DSA youngstar hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die Schulen und Bildungseinrichtungen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben durch die Vermittlung privatwirtschaftlicher Kooperationen zu unterstützen. Denn durch eine intelligente Integration, innovative Konzepte und dialogorientierte Kommunikationsformen kann der pädagogische Bildungsauftrag – gerade in Zeiten grundlegender Veränderungen – sehr gut mit den Interessen privatwirtschaftlicher Partnerunternehmen verbunden werden. Public Private Partnership nimmt somit einen immer größer werdenden Stellenwert in einem ganzheitlichen Schulkonzept ein.